Geschichte
Bevor
es die kostenlose Essensausgabe im Maria Hueber Haus in Brixen gab, haben einheimische
Wanderbettler bereits vor Jahrzehnten an Klosterpforten nach Essen gefragt und
bekamen oftmals kleine Essensreste. Aus dieser Not heraus entstand im Jahr 2000
diese Mensa im Tertiarkloster Brixen, da das Charisma des Ordens der Einsatz
für die Armen ist.
Besucher
Bei jeder Mahlzeit kommen um die 30 Leute zum Essen, bei denen es sich um Einheimische oder Ausländer handelt. Darunter Männer, für kurze Zeit auch „Badanten“ und Frauen mit Kinder (meist nur für einige Tage, da sie bald vom Haus der Solidarität oder Bezirksgemeinschaft aufgenommen werden). Die Bedürftigen sind immer andere, denn momentan ist ein großer Wechsel bei den Besuchern zu beobachten.
Bei jeder Mahlzeit kommen um die 30 Leute zum Essen, bei denen es sich um Einheimische oder Ausländer handelt. Darunter Männer, für kurze Zeit auch „Badanten“ und Frauen mit Kinder (meist nur für einige Tage, da sie bald vom Haus der Solidarität oder Bezirksgemeinschaft aufgenommen werden). Die Bedürftigen sind immer andere, denn momentan ist ein großer Wechsel bei den Besuchern zu beobachten.
Die Tertiarschwestern reden auch mit den Besuchern bei Tisch
über ihre Probleme, doch sie achten auch darauf, dass eine gewisse Distanz
vorhanden bleibt und dass niemand seine Probleme bei anderen auslässt.
Der Angestellte der Caritas, der von der Gemeinde mitfinanziert wird, kontrolliert die Dokumente der Besucher, die öfters kommen, denn dies ist ein Abkommen mit der Polizei. Besucher bekommen auch einzelne Mahlzeiten ohne ein Dokument zu besitzen, wenn sie nicht öfters auftauchen. Er spricht nebenbei auch mit der Bezirksgemeinschaft ab, ob der Besucher die Mensa überhaupt braucht. Doch auf Dauer kommt niemand in die Mensa, der es nicht wirklich nötigt hat.
Manchmal kommen auch Menschen, die durch das Land reisen. Weiters kommen viele Menschen, die gerade ihren Arbeitsplatz verloren haben.
Der Angestellte der Caritas, der von der Gemeinde mitfinanziert wird, kontrolliert die Dokumente der Besucher, die öfters kommen, denn dies ist ein Abkommen mit der Polizei. Besucher bekommen auch einzelne Mahlzeiten ohne ein Dokument zu besitzen, wenn sie nicht öfters auftauchen. Er spricht nebenbei auch mit der Bezirksgemeinschaft ab, ob der Besucher die Mensa überhaupt braucht. Doch auf Dauer kommt niemand in die Mensa, der es nicht wirklich nötigt hat.
Manchmal kommen auch Menschen, die durch das Land reisen. Weiters kommen viele Menschen, die gerade ihren Arbeitsplatz verloren haben.
Essen
Die
Schwestern bekommen viel Essen geschenkt, doch sonst müssen sie selbst dafür
aufkommen. Freitags bringt die Industriemensa von Brixen das übrig gebliebene
Essen; gibt es Fisch, sind die Schwestern sehr froh, da sich dann kein Problem
zwischen den Kulturen ergibt, wie es bei Fleisch oft der Fall ist. Auch der
Kindergarten und die Volksschule von nebenan bringen die Reste ihrer
Mittagessen.
Gekocht wird hauptsächlich einfache Kost aus Südtirol, wie Knödel oder Nudeln,
wobei die Schwestern dasselbe essen, wie die Besucher der Mensa.
Falls etwas übrig bleibt, wird es für das Abendessen oder den nächsten Tag aufbewahrt. Doch meist ist das Essen eher zu knapp. Für den Orden ist es wichtig, dass nichts übrig bleibt. Die Besucher müssen sich in Listen eintragen, an welchen Tagen sie an der Ausspeisung teilnehmen. Hier wird klar, dass an Wochenenden meist mehr Besucher sind als unter der Woche und mittags mehr als abends.
Falls etwas übrig bleibt, wird es für das Abendessen oder den nächsten Tag aufbewahrt. Doch meist ist das Essen eher zu knapp. Für den Orden ist es wichtig, dass nichts übrig bleibt. Die Besucher müssen sich in Listen eintragen, an welchen Tagen sie an der Ausspeisung teilnehmen. Hier wird klar, dass an Wochenenden meist mehr Besucher sind als unter der Woche und mittags mehr als abends.
Andere
In Bozen gibt es eine italienische und eine deutsche Mensa, die vergleichbar zu der in Brixen sind.
Im Tertiarenkloster gibt es neben der Mensa seit einiger Zeit auch einen Waschraum, wo die Menschen ihre Wäsche hinbringen können und diese dann gewaschen zurückbekommen. Auch eine Dusche steht für sie zur Verfügung und dies ist, laut Schwester Martha, eine große Verbesserung der Qualität ihrer Einrichtung.
In Bozen gibt es eine italienische und eine deutsche Mensa, die vergleichbar zu der in Brixen sind.
Im Tertiarenkloster gibt es neben der Mensa seit einiger Zeit auch einen Waschraum, wo die Menschen ihre Wäsche hinbringen können und diese dann gewaschen zurückbekommen. Auch eine Dusche steht für sie zur Verfügung und dies ist, laut Schwester Martha, eine große Verbesserung der Qualität ihrer Einrichtung.
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