Montag, 24. März 2014

BIO Ecke



 


Sabine und Stefan haben  das Einzelgeschäft „Bio Ecke“ im September vergangenen Jahres eröffnet. Die eigene Überzeugung zu Bio- Produkten, der eigene Gebrauch, der wachsende Bedarf anderer und der Wille, anderen mit Allergien zu helfen, haben sie dazu verleitet, das kleine Eckgeschäft zu gründen. Hier verkauft das Ehepaar Produkte aus regionalen Ländern, wie Deutschland und Österreich, aber auch aus fernen Ländern, wie z.B. China. Unter den Produkten findet man sowohl Lebensmittel als auch Naturkosmetik (hautverträglich, natürlich abbaubar und ohne Tierversuche) und vegane Artikel. Alle zum Verkauf stehenden Artikel müssen entweder Fair trade- Produkte (u.a. von Kindern unter fairen Bedingungen hergestellt, die dann zusätzlich zu einem gerechten Lohn, die Möglichkeit erfahren, die Schule besuchen zu können) oder Bio- Artikel sein.
Es gibt verschiedene Bio- Zertifizierer, wie z.B. Demeter oder Bioland, die die Produkte auf ihre Echtheit prüft und sie mit unterschiedlichen Siegeln auszeichnet:

Internationales Bio- Siegel

Europäisches Bio- Siegel

Naturkosmetik- Siegel
Die steigende Nachfrage verspricht ein gut laufendes Geschäft. V.a. junge Leute und Mütter mit Kindern setzen auf Bio, auch wegen der Nachhaltigkeit. Sabine und Stefan legen auch Wert darauf, all ihre Produkte mit Siegeln zu kennzeichnen, damit Allergiker auf Anhieb feststellen können, ob das gewünschte Produkt z.B. laktose- oder glutenfrei ist.


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Freitag, 14. März 2014

Euvita

Das Bio-Geschäft „Euvita“ in Brixen (Adlerbrückengasse 7a) setzt auf nachhaltiges Wirtschaften. Wir haben uns im Geschäft umgesehen und präsentieren unsere Ergebnisse mittels eines kurzen Fotofilms.

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Kostenlose Essensausgabe im Kloster „Maria Hueber“



Geschichte
Bevor es die kostenlose Essensausgabe im Maria Hueber Haus in Brixen gab, haben einheimische Wanderbettler bereits vor Jahrzehnten an Klosterpforten nach Essen gefragt und bekamen oftmals kleine Essensreste. Aus dieser Not heraus entstand im Jahr 2000 diese Mensa im Tertiarkloster Brixen, da das Charisma des Ordens der Einsatz für die Armen ist. 



Die Gemeinde Brixen unterstützt die Mensa. Hier ist ein Mitarbeiter der Caritas fix angestellt, die übrigen Arbeiter sind Freiwillige, die helfen, die Essensausgabe zu organisieren. Zwei helfen mittags und einer am Abend. Am Wochenende arbeiten die Tertiarschwestern selbst in der Mensa, da es schwierig ist, jemanden für diese Zeiten zu finden. Sonntagabends wird nicht gekocht, doch die Menschen können die Reste des Mittagessens mitnehmen. Dies wurde eingeführt, weil die Menschen das Essen dadurch mehr zu schätzen wissen und dass es zu keiner Selbstverständlichkeit wird. Die Mensa ist das ganze Jahr über geöffnet, auch an Festtagen, wie Weihnachten oder Ostern.
 

Besucher
Bei jeder Mahlzeit kommen um die 30 Leute zum Essen, bei denen es sich um Einheimische oder Ausländer handelt. Darunter Männer, für kurze Zeit auch „Badanten“ und Frauen mit Kinder (meist nur für einige Tage, da sie bald vom Haus der Solidarität oder Bezirksgemeinschaft aufgenommen werden). Die Bedürftigen sind immer andere, denn momentan ist ein großer Wechsel bei den Besuchern zu beobachten.

Die Tertiarschwestern reden auch mit den Besuchern bei Tisch über ihre Probleme, doch sie achten auch darauf, dass eine gewisse Distanz vorhanden bleibt und dass niemand seine Probleme bei anderen auslässt. 
Der Angestellte der Caritas, der von der Gemeinde mitfinanziert wird, kontrolliert die Dokumente der Besucher, die öfters kommen, denn dies ist ein Abkommen mit der Polizei. Besucher bekommen auch einzelne Mahlzeiten ohne ein Dokument zu besitzen, wenn sie nicht öfters auftauchen. Er spricht nebenbei auch mit der Bezirksgemeinschaft ab, ob der Besucher die Mensa überhaupt braucht. Doch auf Dauer kommt niemand in die Mensa, der es nicht wirklich nötigt hat.
Manchmal kommen auch Menschen, die durch das Land reisen. Weiters kommen viele Menschen, die gerade ihren Arbeitsplatz verloren haben.

Essen
Die Schwestern bekommen viel Essen geschenkt, doch sonst müssen sie selbst dafür aufkommen. Freitags bringt die Industriemensa von Brixen das übrig gebliebene Essen; gibt es Fisch, sind die Schwestern sehr froh, da sich dann kein Problem zwischen den Kulturen ergibt, wie es bei Fleisch oft der Fall ist. Auch der Kindergarten und die Volksschule von nebenan bringen die Reste ihrer Mittagessen.
Gekocht wird hauptsächlich einfache Kost aus Südtirol, wie Knödel oder Nudeln, wobei die Schwestern dasselbe essen, wie die Besucher der Mensa.
Falls etwas übrig bleibt, wird es für das Abendessen oder den nächsten Tag aufbewahrt. Doch meist ist das Essen eher zu knapp. Für den Orden ist es wichtig, dass nichts übrig bleibt. Die Besucher müssen sich in Listen eintragen, an welchen Tagen sie an der Ausspeisung teilnehmen. Hier wird klar, dass an Wochenenden meist mehr Besucher sind als unter der Woche und mittags mehr als abends.

Andere
In Bozen gibt es eine italienische und eine deutsche Mensa, die vergleichbar zu der in Brixen sind.  
Im Tertiarenkloster gibt es neben der Mensa seit einiger Zeit auch einen Waschraum, wo die Menschen ihre Wäsche hinbringen können und diese dann gewaschen zurückbekommen. Auch eine Dusche steht für sie zur Verfügung und dies ist, laut Schwester Martha, eine große Verbesserung der Qualität ihrer Einrichtung.

Tauschmarkt

Alte Kindersachen, welche noch gut in Form sind, müssen nicht weggeworfen werden. Der Tauschmarkt bietet eine nachhaltige Verwendung dafür an.



von Lea Pitscheider und Sarah Salzburger

EcoStore - Brixen

Falls bei Ihnen die Tinte des Druckers aufgebraucht ist, müssen Sie die Druckpatronen nicht wegwerfen: "EcoStore" hat bereits an die 6.000.000 Druckpatronen recycelt.



Von Marcel Oberhofer, Samuel Taschler & Tobia Lezuo

Secondhand

In Ihrem Keller stehen sicherlich Sachen, die Sie nicht mehr brauchen. Im Secondhandshop in Brixen können Sie gebrauchte Gegenstände aller Art verkaufen.









von Samuel Taschler, Marcel Oberhofer und Tobia Lezuo