Nachhaltigkeit Brixen
Donnerstag, 3. April 2014
Kleiderkammer
Seit vielen Jahren verteilt die Kleiderkammer Brixen kostenlose Kleidung an Bedürftige:
Dienstag, 1. April 2014
Helfen ohne Grenzen
„Helfen ohne Grenzen“ ist eine Hilfsorganisation, die vor 15 Jahren von Benno Röggla gegründet wurde. Die Organisation unterstützt arme Menschen aus Burma, die wegen Unterdrückung aus ihrem Heimatland nach Thailand flüchten mussten. Aufgrund der wirtschaftlichen Not vieler Eltern könnten die meisten Kinder ohne diese Unterstützung nicht die Schule besuchen. Es gibt derzeit acht Schulen in Thailand an der Grenze zu Burma, drei Dschungelschulen in Burma selbst. Alle Kinder, unabhängig von Geschlecht, Religion und ethnische Zugehörigkeit, dürfen die Schulen besuchen. Es werden drei verschiedene Sprachen unterrichtet: Tai, Burmesisch und Englisch. Schuluniformen, Schulmaterialien und Essen werden zusätzlich von der Organisation zu Verfügung gestellt. Dreimal am Tag erhalten die Schüler eine Mahlzeit, wobei Reis fix auf dem Speiseplan steht. Nicht selten werden die Kinder nur wegen dem Essen in die Schule geschickt. Einige Kinder leben in Schülerheimen. Auch diese werden von der „Helfen ohne Grenzen“ unterstützt. Die Organisation finanziert sich durch Spenden und öffentlichen Geldern.
Die Organisation finanziert sich durch Spenden und öffentlichen Geldern. Das Video zeigt die „Ray of Hope“-Schulen des Projekts. Einige Kinder im Video, die eine weiße Farbe im Gesicht haben, haben sich mit Tanaka eingerieben. Tanaka ist eine Wurzel aus Thailand. Das Pulver dieser Wurzel benutzen sie zum Sonnenschutz und aber auch als Schminke.
Die Organisation finanziert sich durch Spenden und öffentlichen Geldern. Das Video zeigt die „Ray of Hope“-Schulen des Projekts. Einige Kinder im Video, die eine weiße Farbe im Gesicht haben, haben sich mit Tanaka eingerieben. Tanaka ist eine Wurzel aus Thailand. Das Pulver dieser Wurzel benutzen sie zum Sonnenschutz und aber auch als Schminke.
Neben den Schulen unterstützt die Hilfsorganisation noch weitere Projekte. Informationen erhalten Sie auf www.helfenohnegrenzen.net.
Wir danken Alessandra degli Esposti für ihre Auskunft.
Montag, 24. März 2014
BIO Ecke
Sabine und Stefan haben das Einzelgeschäft „Bio Ecke“ im September vergangenen Jahres eröffnet. Die eigene Überzeugung zu Bio- Produkten, der eigene Gebrauch, der wachsende Bedarf anderer und der Wille, anderen mit Allergien zu helfen, haben sie dazu verleitet, das kleine Eckgeschäft zu gründen. Hier verkauft das Ehepaar Produkte aus regionalen Ländern, wie Deutschland und Österreich, aber auch aus fernen Ländern, wie z.B. China. Unter den Produkten findet man sowohl Lebensmittel als auch Naturkosmetik (hautverträglich, natürlich abbaubar und ohne Tierversuche) und vegane Artikel. Alle zum Verkauf stehenden Artikel müssen entweder Fair trade- Produkte (u.a. von Kindern unter fairen Bedingungen hergestellt, die dann zusätzlich zu einem gerechten Lohn, die Möglichkeit erfahren, die Schule besuchen zu können) oder Bio- Artikel sein.
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| Internationales Bio- Siegel |
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| Europäisches Bio- Siegel |
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| Naturkosmetik- Siegel |
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Freitag, 14. März 2014
Euvita
Das Bio-Geschäft „Euvita“ in
Brixen (Adlerbrückengasse 7a) setzt auf nachhaltiges Wirtschaften. Wir haben
uns im Geschäft umgesehen und präsentieren unsere Ergebnisse mittels eines
kurzen Fotofilms.
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Kostenlose Essensausgabe im Kloster „Maria Hueber“
Geschichte
Bevor
es die kostenlose Essensausgabe im Maria Hueber Haus in Brixen gab, haben einheimische
Wanderbettler bereits vor Jahrzehnten an Klosterpforten nach Essen gefragt und
bekamen oftmals kleine Essensreste. Aus dieser Not heraus entstand im Jahr 2000
diese Mensa im Tertiarkloster Brixen, da das Charisma des Ordens der Einsatz
für die Armen ist.
Besucher
Bei jeder Mahlzeit kommen um die 30 Leute zum Essen, bei denen es sich um Einheimische oder Ausländer handelt. Darunter Männer, für kurze Zeit auch „Badanten“ und Frauen mit Kinder (meist nur für einige Tage, da sie bald vom Haus der Solidarität oder Bezirksgemeinschaft aufgenommen werden). Die Bedürftigen sind immer andere, denn momentan ist ein großer Wechsel bei den Besuchern zu beobachten.
Bei jeder Mahlzeit kommen um die 30 Leute zum Essen, bei denen es sich um Einheimische oder Ausländer handelt. Darunter Männer, für kurze Zeit auch „Badanten“ und Frauen mit Kinder (meist nur für einige Tage, da sie bald vom Haus der Solidarität oder Bezirksgemeinschaft aufgenommen werden). Die Bedürftigen sind immer andere, denn momentan ist ein großer Wechsel bei den Besuchern zu beobachten.
Die Tertiarschwestern reden auch mit den Besuchern bei Tisch
über ihre Probleme, doch sie achten auch darauf, dass eine gewisse Distanz
vorhanden bleibt und dass niemand seine Probleme bei anderen auslässt.
Der Angestellte der Caritas, der von der Gemeinde mitfinanziert wird, kontrolliert die Dokumente der Besucher, die öfters kommen, denn dies ist ein Abkommen mit der Polizei. Besucher bekommen auch einzelne Mahlzeiten ohne ein Dokument zu besitzen, wenn sie nicht öfters auftauchen. Er spricht nebenbei auch mit der Bezirksgemeinschaft ab, ob der Besucher die Mensa überhaupt braucht. Doch auf Dauer kommt niemand in die Mensa, der es nicht wirklich nötigt hat.
Manchmal kommen auch Menschen, die durch das Land reisen. Weiters kommen viele Menschen, die gerade ihren Arbeitsplatz verloren haben.
Der Angestellte der Caritas, der von der Gemeinde mitfinanziert wird, kontrolliert die Dokumente der Besucher, die öfters kommen, denn dies ist ein Abkommen mit der Polizei. Besucher bekommen auch einzelne Mahlzeiten ohne ein Dokument zu besitzen, wenn sie nicht öfters auftauchen. Er spricht nebenbei auch mit der Bezirksgemeinschaft ab, ob der Besucher die Mensa überhaupt braucht. Doch auf Dauer kommt niemand in die Mensa, der es nicht wirklich nötigt hat.
Manchmal kommen auch Menschen, die durch das Land reisen. Weiters kommen viele Menschen, die gerade ihren Arbeitsplatz verloren haben.
Essen
Die
Schwestern bekommen viel Essen geschenkt, doch sonst müssen sie selbst dafür
aufkommen. Freitags bringt die Industriemensa von Brixen das übrig gebliebene
Essen; gibt es Fisch, sind die Schwestern sehr froh, da sich dann kein Problem
zwischen den Kulturen ergibt, wie es bei Fleisch oft der Fall ist. Auch der
Kindergarten und die Volksschule von nebenan bringen die Reste ihrer
Mittagessen.
Gekocht wird hauptsächlich einfache Kost aus Südtirol, wie Knödel oder Nudeln,
wobei die Schwestern dasselbe essen, wie die Besucher der Mensa.
Falls etwas übrig bleibt, wird es für das Abendessen oder den nächsten Tag aufbewahrt. Doch meist ist das Essen eher zu knapp. Für den Orden ist es wichtig, dass nichts übrig bleibt. Die Besucher müssen sich in Listen eintragen, an welchen Tagen sie an der Ausspeisung teilnehmen. Hier wird klar, dass an Wochenenden meist mehr Besucher sind als unter der Woche und mittags mehr als abends.
Falls etwas übrig bleibt, wird es für das Abendessen oder den nächsten Tag aufbewahrt. Doch meist ist das Essen eher zu knapp. Für den Orden ist es wichtig, dass nichts übrig bleibt. Die Besucher müssen sich in Listen eintragen, an welchen Tagen sie an der Ausspeisung teilnehmen. Hier wird klar, dass an Wochenenden meist mehr Besucher sind als unter der Woche und mittags mehr als abends.
Andere
In Bozen gibt es eine italienische und eine deutsche Mensa, die vergleichbar zu der in Brixen sind.
Im Tertiarenkloster gibt es neben der Mensa seit einiger Zeit auch einen Waschraum, wo die Menschen ihre Wäsche hinbringen können und diese dann gewaschen zurückbekommen. Auch eine Dusche steht für sie zur Verfügung und dies ist, laut Schwester Martha, eine große Verbesserung der Qualität ihrer Einrichtung.
In Bozen gibt es eine italienische und eine deutsche Mensa, die vergleichbar zu der in Brixen sind.
Im Tertiarenkloster gibt es neben der Mensa seit einiger Zeit auch einen Waschraum, wo die Menschen ihre Wäsche hinbringen können und diese dann gewaschen zurückbekommen. Auch eine Dusche steht für sie zur Verfügung und dies ist, laut Schwester Martha, eine große Verbesserung der Qualität ihrer Einrichtung.
Tauschmarkt
Alte Kindersachen, welche noch gut in Form sind, müssen nicht weggeworfen werden. Der Tauschmarkt bietet eine nachhaltige Verwendung dafür an.
von Lea Pitscheider und Sarah Salzburger
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